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ſeher mit einem Prügel ſtellen, der ſogleich zuſchlägt, ſobald die Hand des Gefangenen ruhen will. Außerdem ſolltet Ihr ganz Sonderbares ſehen, wozu die Gefangenen ihre Arbeitsſtoffe verwendeten.“
Unter dieſem Geſpräch kamen Simpſon und Morrig zu den ſchwerern Verbrechern, welche Einzelhaft verbüß⸗ ten und meiſtens mit eiſernen Ketten angeſchloſſen waren.
„Dieſer hier“— hob Morrig an, indem ſie in eine kalte, dunkle und enge Zelle traten, in welcher nur mit Mühe eine menſchliche Geſtalt zu unterſcheiden war— „iſt Fahrewell, der Verfertiger falſcher Banknoten. Wir haben ihn nur kurze Zeit noch bei uns, denn in ſpät⸗ ſtens 8 Tagen wird er gehenkt.“
Verfertiger falſcher Banknoten! Ha! vielleicht hatte der Gefangene auch diejenige Banknote von 200 Pfund Sterling verfertigt, durch welche Simpſon's Verarmung herbeigeführt worden war. Alle die deshalb ausgeſtan⸗ denen Leiden und Entbehrungen, die zahllos geweinten Kummerthränen und ſchweren Sorgen traten wieder leb⸗ haft vor Simpſon's Augen, und mit unchriſtlicher Scha⸗ denfreude ſah er auf ſeinen Nebenmenſchen hin, dem der Galgen nebſt der erdroſſelnden Hanfſchlinge in ſolcher Nähe winkte. Sein Opfer näher zu betrachten, trat er dicht an den Elenden hinan, welcher keinen Laut von ſich hören ließ. Simpſon blickte in ein todtenbleiches, fleiſchloſes Antlitz mit tiefliegenden, erloſchenen Augen, das einem eben ſo abgezehrten Körper angehörte. Bei einer Bewegung des gefeſſelten Gefangenen klirrten deſſen Ketten ſchaurig, und als dieſer in ein heftiges Schluchzen


