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gen Hennig, welche weinend dem mächtigen Kriegsmanne zu Füßen gefallen war, keine Erhörung gefunden!“
Umſonſt wurde Hauthal wieder zum Cicero; umſonſt ließ Pommrich ſein gröbſtes Geſchütz ſpielen; umſonſt atta⸗ quirte Thomas mit gefälltem Bajonnett den linken feind⸗ lichen Flügel. Umſonſt zeigten die Invaliden ihre im Kampfe für das Vaterland erlittenen Gliederverluſte vor. Umſonſt legte der anweſende Oberſtleutnant von Richthauſen eine Fürbitte ein.„Die Garde ſtirbt“— dachte die Excellenz von ſich ſelbſt und mit Cambronnes Worten—„aber ſie ergiebt ſich nicht.“ Da war's die Reiterei, welche die erſte den Rücken zur ſchimpflichen Flucht wendete. Mit ſeinen geſun⸗ den Beinen rannte Hauthal, tiefen Grimm und helle Ver⸗ zweiflung im Herzen, aus dem Audienzzimmer. Als Hau⸗ thal verſchwunden war und die Excellens den beiden Stelz⸗ füßen zuwinkte, ein Gleiches zu thun, langte Pommrich die Stücke oder Ueberreſte jener ſeidenen Geldbörſe hervor, welche er dem Einarm geſtern abgeliſtet hatte.
„Kennt Eure Extellenz dieſe Börſe noch?“ fragte Pomm⸗ rich, dem Miniſter die ſeidenen Ruinen vorzeigend.
Befremdet blickte Excellenz erſt den Frager an und dann auf deſſen Hände. Ein unwilliges Kopfſchütteln war die Antwort. 6
„Es iſt dieſelbe“— fuhr Pommrich ruhig fort— welche Excellenz nach der Schlacht bei Bellealliance jenem Reiter auf das Schmerzenslager legte, welcher den Todes⸗ ſtreich von Eurer Excellenz abwendete und dabei ſeinen linken Arm einbüßte.
„Wäre es möglich?“ rief der Miniſter voll Beſtürzung*


