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anzubieten. Ich ſetze meinen Kopf zum Pfande, daß Sie nicht minder glücklich ſein werden als David.“ Aber Horſa ſchüttelte ſein Haupt.„Sie rathen mir an—“ ſprach er—„auf's Neue in einen Strom mich zu ſtürzen, deſſen reißenden Fluthen ich nur eben erſt mit genauer Noth entronnen bin? Und welches Glück winkte mir im Falle des Gelingens? Ueber ein Volk zu herrſchen, das mich alsbald wieder gegen den Meiſt⸗ bietenden vertauſchen würde! O, könnte ich wieder nach Espenhain zurückkehren, in deſſen lieblicher Einſamkeit ich ſo ruhig und glücklich gelebt habe!“ „Glauben Sie nicht, Heinrich—“ verſetzte Scholle— „daß das feurige und flüchtige Roß weit lieber ohne Sattel, Zaum und Gebiß in den Steppen frei herum ſpringen möchte, als einen Reiter auf ſeinem Rücken zu tragen oder Laſten zu ziehen? Sie wollen ein ſolches freies Roß ſein; aber der Schöpfer hat Sie zu Ande⸗
rem beſtimmt. Und dieſe Beſtimmung iſt eine hohe,
ſegenbringende und darum nicht abzuweiſen.“ Der Eintritt des Theater⸗Rechnungsführers unter⸗ brach das Zwiegeſpräch. „Scholle,—“ hob jener an—„laſſen Sie uns Ihre Rechnung gemeinſchaftlich durchgehen. Die Haare haben dießmal entſetzlich viel gekoſtet. Sind ſie denn ſo theuer oder ſelten geworden? Ha! Ihr Gehilfe da trägt ein prachtvolles Rabenhaar. Iſt's ihm nicht feil und wie viel verlangt er wohl dafür?“ „Wie können Sie nur glauben, Herr Reiher, daß ein Friſeur, der den Werth eines Haares zu ſchätzen weiß, daffelbe verkaufen werde?—“ entgegnete Scholle⸗


