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Zilia, die Peruanerin / nach dem Französischen von C.F. Mandieu
Entstehung
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ich war nicht mehr Herrin meiner Gedanken; waͤre mir nur noch einiges Gefuͤhl geblieben, ſo wuͤrde unſtreitig das Vertrauen zu Ihnen Eins der Erſten geweſen ſein; aber von dem Schatten des Todes umgeben, das Blut in den Adern erſtarret, wußte ich lange nichts vom eigenen Daſein, ich hatte Alles vergeſſen, bis auf mein Ungluͤck! ach Gott! warum mußte auch dieſe gefaͤhrliche Erinnerung in mich er⸗ wachen, indem man mich in's Leben zuruͤck rief.

Er iſt abgereiſ't! ich werde ihn nicht wie⸗ derſehn! er fliehet mich und liebt mich nicht mehr, das hat er mir geſagt, fuͤr mich iſt Alles dahin!. Er nimmt eine andere Gat⸗ tin und verlaͤßt mich, die Ehre fordert ihn dazu auf. Wohlan denn, grauſamer Aza! wenn aber die phantaſtiſche Ehe der Europaer Reize fuͤr Dich hat, warum ahneſt Du nicht die Kunſt, welche ihre Begleiterin iſt?

Gluͤckliche Franzoͤſin! Dich hintergeht man, doch genießeſt Du lange eine Taͤuſchung, welche