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ſich einſiedeln konnte, nun, das
gehoͤrt leider! zu der Tagesord⸗
nung, in großen Staͤdten wenig⸗ ſtens. Aber nebenbei hatte er ſich auch in Arabella's Herz geſchli⸗ chen, und wie das gekommen, das will ich Dir erklaͤren. Die Ge⸗ mahlin des Obriſt hatte Arabella vorgeſchoben, als wenn der Major ihr Verehrer, ihr Anbeter ſey, und die Thoͤrin, die Ungluͤckliche hatte nicht Beobachtungsgeiſt genug, zu bemerken, daß man ſie nur als eine Nothhuͤlfe gebrauche. Da⸗ durch war denn das ungluͤckliche Kind in eine Verirrung gekommen, welche wohl ihr ganzes Leben ſtö⸗ ren wird.— Wo Arabella jetzt iſt, das weiß ich nicht. Aus dem Hauſe des Obriſt iſt ſie entfernt.
So viel weiß ich.“


