166
hatte. Doch war ich auch wieder uͤber⸗ zeugt, daß die Lehren, welche ich in ihr Herz geſenkt, ſie ſchutzen wuͤrden. Mit meinem Bruder unterhielt ich einen lebhaften Briefwechſel. Die fruͤhern Briefe von ihm will ich uͤbergehen. Aber dieſen hier, dieſen zermalmenden Brief, den mir mein Bruder nach einem Jahre ſchrieb, muß ich Ihnen vorleſen. Doch nein! ich kann es nicht. Leſen Sie ihn ſich ſelbſt.“
Ich las: „Lieber Bruder! Was Du prophezeiheteſt, iſt ein⸗ getroffen, und fuͤrchterlicher, als Du es Dir denken kannſt. Deine Pflegetochter Arabella iſt verloren, verloren fuͤr immer. Erſchrick nicht, faſſe Vertrauen und hoͤre, was ich Dir zu ſagen habe.— Bei der Obriſtin*** blieb das Leben nach
„
v


