Kurz vor dem dreißigjaͤhrigen Kriege, zu der Zeit, wo von Boheim die großen Unruhen ausgingen und in ganz Deutſch⸗
land alle unruhige Köpfe in lebendige
Bewegung ſetzten, lebte auf dem Schloſſe
Heimburg, welches ſchon einmal in den
Ritterzeiten faſt ganz zerſtört worden, der ſtrenge Graf Haldo. Er war ge⸗ fürchtet in der ganzen Gegend als ein hartherziger Mann, der ſeine Vaſallen
und ſeine Knechte tyranniſch behandle,
und in fruͤhern Zeiten war die Burg
Heimburg beruͤchtigt geweſen als eines
von wo ab die Streifzuͤge auf der ei⸗ nen Seite bis gegen Goslar, die Kai⸗
an die Oker, und von der andern Seite bis an den Kiffhaͤuſerberg, der den beſchließt, gingen.
Haldo putte zwei Soͤhne und
der ſchrecklichſten Raubneſter am Harz,
ſerſtadt, durch den Schimmerwald bis
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