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gebornes Kindlein, welches der Tod ſchnell den Mühen des Lebens entnom⸗ men, legte ſie eben auf den Altar, und jammerte laut in halbem Wahnſinn die Worte, welche Franzesco, an eine Säule der Kathedrale ſich lehnend⸗ deutlich durch die wiederhallende Kirche in der Stille der Nacht vernehmen konnte:
„Mutter Gottes? Hier auf Deinen Altar lege ich ein entſetzliches Opfer. Es iſt mein Kind, welches ich ermordet habe, damit der Fluch der Welt nicht auf ihMm laſten ſolle, denn es iſt auch meines Bru⸗ ders Kind! Ach! wir beide wußten jn nicht, daß wir Geſchwiſter waren! Ninm dich der Seele des armen, unſchuldigen Opſers an, Heilige. Ich Unglückliche werde
den Richter auf üͤber den Sternen, ich erwecke ſeinen Zorn, weil ich das Le⸗
meiner Strafe nicht entgehen; ich ſuche


