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Die Banditenhöhle von Carastro : Roman / von Carl Nicolai
Entstehung
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ten, ihn zerbruͤckten. In ſtillem Ingrimm 6 verſunken, auch hier kein Heil keine Hof⸗ nung des Heils gefunden zu haben, ver⸗ ließ er das heilige Gebaͤude und trat hinaus in die freie Luft, welche vom Meere her lieblich heruber ſaͤuſelte, und

mit dem Abendſtern zu koſen ſchien. Ein duͤſter⸗ſchweres Schweigen bruͤtete uͤber den großen, mit den letzten, oft eitlen prunkvollen Monumenten der Tod⸗

ten verzierten Kirchhof, und Franzesco ſtand lange mit gefaltenen Huͤnden und niedergeſchlagenem Blick ſtill. Es war ihm, als wenn die Geiſter aus den Gra⸗

bern erſtiegen, als wenn die Poſaune zum juͤngſten Tage ihm donnere, und

er allein in dieſem weiten Rund zurüc⸗ bleiben muͤſſe unter den morſchen, aus⸗ gebrannten Trommern der Erde.— Er raffte ſich wieder auf, und lehnte an ei⸗ nen, von dem auſgehenden Vt⸗ 13 bluchteten Stein. 3