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tend, alles bei ſich zu ſehen wuͤnſchte, was ſie bei Anderen geſehen hatte. Die Bouillote herrſchte damals in den Geſellſchaften eben ſo wie jetzt das Ecarté, und ſiegte nicht ſelten uber die geiſtige Unterhaltung, die Baͤlle und Concerte. In dem Beſtreben ſeinen Gaſten Vergnuͤgen zu verſchaffen, nahm man ebenfalls zuweilen zu dem Mittel ſeine Zuflucht, litera⸗ riſche Einzelnheiten, ſowohl in Proſa als in Verſen, vorzuleſen, und ſo kam es, daß wäh⸗ rend eines Theiles der Nacht die Geſelſchaft manchmal einer Sitzung der Akademie glich. Voll Ungeduld ſeufzten dabei die jungen Leute nach dem Ball; aber die Bouillote taͤuſchte immer von neuem ihre Hoffnungen.
Bei einer dieſer erſten Soirées erſchien Delwins; kaum war es ihm jedoch moͤglich der Frau vom Hauſe einige Worte zu ſagen, die, ſo wie ihn erblickte, ihn bat, am folgenden Tage bei ihr zu Mittag zu ſpeiſen. Als er jetzt dieſen Haufen von Menſchen hier ſah, fuhlte er ſich ſchmerzlich in ſeinen Erwartungen getaͤuſcht und ſchon fuͤrch⸗ tete er, ſich in Betreff der Graͤfin geirrt zu


