Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 1.-3. Bändchen (1845) Vingt ans après
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dieſes Volk, für welches er nur die Seele blieb, wie der Staatsanwalt Talon ſagte, und auch, weil man ſeine Seele nicht im Aufſtreiche verkaufen konnte, das Volk, das man mit den Lärmen von Siegen zur Ge⸗ duld bewegen wollte, und welches fand, daß die Lor⸗ beeren kein Fleiſch waren, womit man ſich ſättigen fonnte, das Volk hatte ſeit langer Zeit angefangen zu murren.

Doch das war noch nicht Alles, denn wenn nur das Volk murrt, ſo hört es der Hof nicht, da er durch die Bürgerſchaft und die Edelleute von demſelben ge⸗ trennt iſt. Aber Mazarin hatte die Unklugheit gehabt, ſich an den Beamten zu vergreifen! Er hatte zwölf Requetmeiſter⸗Patente verkauft, und da dieſe Beam⸗ ten ihre Stellen ſehr theuer bezahlten und die Beiord⸗ nung dieſer zwölf neuen Collegen den Preis finken machen mußte, ſo vereinigten ſie ſich und ſchwuren auf das Evangelium, dieſe Vermehrung nicht zu dulden und allen Verfolgungen des Hofes zu widerſtehen, mit dem gegenſeitigen Verſprechen, falls einer von ihnen durch dieſe Rebellion ſeine Stelle verlieren würde, ihm gemeinſchaftlich den Preis derſelben zurückzuzahlen.

Man höre, was auf dieſen beiden Seiten vor⸗ gefallen war.

Am 7. Januar hatten ſich ſieben⸗ bis achthundert Kaufleute von Paris verſammelt und ſich gegen eine neue Steuer erhoben, die man den Hausbeſitzern auf⸗ legen wollte. Sie hatten ſodann zehn von ihnen ab⸗ geordnet, um in ihrem Namen mit dem Herzog von Orleans zu ſprechen, der ſeiner alten Gewohnheit gemäß den Populären ſpielte. Der Herzog von Orleans em⸗ pfing ſie, und ſie erklärten ihm, ſie wären entſchloſſen, dieſe neue Steuer nicht zu bezahlen, und müßten ſie ſich mit bewaffneter Hand gegen die Leute des Königs ver⸗ theidigen, welche zum Eintreiben Ferſelben erſcheinen würden. Der Herzog von Orleans hörte ſie mit großer Leutſeligkeit an, gab ihnen Hoffnung auf einige Ermä⸗

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