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Es war Abend geworden. Tim trug Laub un⸗ ter einen gewaltigen Nußbaum, um daß hier Eva ſchlafen möge. Er ſelbſt legte ſich einige Schritte weiter in hohes, weiches Gras und ſteckte das Meſſer neben ſich in die Erde. Doch zuvor zündete er ein Feuer an, um irgend ein Thier, das ſich nahen wollte, abzuſchrecken, indem er beim Mar⸗ ſchieren einen Laut gehört hatte, welcher ſchon einer größeren Beſtie angehören mußte, die er aber trotz aller Aufmerkſamkeit nicht entdecken konnte.— Die Nacht war kühl und Eva entſchlief bald, während ihr Retter noch einige Zeit aufblieb, denn mehrmals war es ihm geweſen, als wenn es in den nächſten Büſchen rauſche. Doch der Bru⸗ der des Todes übermannte ihn und bald gaben ſeine regelmäßigen Athemzüge kund, daß er ſchlief. — Alles war ſtill. Zuweilen rauſchte es in den Kronen der Bäume, oder eine Nachteule erhob ihre Stimme, welche unheimlich durch den Wald er⸗ klang. Aber Beide ſchliefen trotz des Geräuſches ruhig fort. Eva träumt von der väterlichen, trau⸗ lichen Farm, in der ſie alles behaglich ordnet und ausſchmückt, denn ſie erwartet den Herzgeliebten,


