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ſchließt die Thür wieder hinter ſich ſorgfältig und tritt ein. Man erwarte ja kein abſcheuliches Ge⸗ fängniß, ſondern ein mit Luxus ausgeſtattetes Zim⸗ mer, in deſſen Ecke ſich ein Lager auf den Dielen befindet. Auf der Matratze liegt eine weibliche Geſtalt, welche ſich in ein großes Tuch gehüllt hatte.—
„Eva!“ flüſterte Tim,„Eva, bedürft Ihr Et⸗ was?—
„Nein!“ ſtöhnt das Mädchen und blickt ſcheu auf den Rieſen, der noch immer ehrerbietig vor ihr ſtehen blieb.
„Sagts nur, Miß! Was ich Euch helfen kann, das will ich thun! Was fehlt Euch? Sagt mirs!“
„Die Freiheit!“ entgegnete Eva.
„Miß! Verlangt eher meinen Tod, als dieſe, ich habe geſchworen. Euch zu bewahren und ich muß meinen Schwur halten.— Erlaubt Ihr mir, daß ich mich ein wenig bei Euch aufhalte?—
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„Meinetwegen!— Saget mir, warum und was ſoll ich hier? O mein lieber Vater! O mein lieber Werner!— Warum hat man mich den An⸗
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