. Helles Licht.
Der Leſer wird erkannt haben, daß Eponine, als ſie durch das Gitter die Bewohner der Rue Plumet erkannte, wohin Magnon ſie geſchickt hatte, damit den Anfang machte, die Banditen von der Rue Plumet zu entfernen und dann Marius hinführte; daß darauf Marius nach mehreren Tagen des Entzückens vor dem Gitter, fortgeriſſen durch jene ge⸗ heimnißvolle Kraft, die das Eiſen zu dem Magnet zieht und den Liebenden zu den Steinen, aus denen das Haus erbaut iſt, welches die Geliebte bewohnt, endlich in den Garten Coſettens getreten war, wie Romeo in den Garten Juliens. Das war ihm ſogar leichter geworden wie Romeo, denn dieſer mußte eine Mauer erklettern und Marius brauchte nur einen der Eiſenſtäbe des ſchadhaft gewordenen Gitters zu beſeitigen, welcher wackelig geworden war, wie die Zähne alter Leute. Marius war ſchlank und konnte leicht hindurch⸗ ſchlüpfen.
Da niemals Zemand in der Straße war und Marius überdies nur während der Nacht in den Garten drang, lief er keine Gefahr, geſehen zu werden.
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