25 ſchule an den Puls. Boſſuet macht einen kleinen Gang nach dem Palais und plaudert mit den Auditoren. Ich übernehme die Cougourde.“
„So iſt Alles geordnet,“ ſagte Combeferre.
„Nein.“
„Was giebt es denn noch?“
„Etwas ſehr Wichtiges.“
„Was denn?“ fragte Courfehrac.
„Die Barriere du Maine,“ erwiderte Enjolras.
Enjolras ſchien einen Augenblick in Nachdenken zu verſinken und fuhr dann fort:
„Barriere du Maine ſind die Marmorarbeiter, Maler, die Gehülfen der Bildhauerwerkſtätten. Das iſt eine enthuſiaſtiſche Familie, aber der Lauheit unterworfen. Ich weiß nicht, was ſie ſeit einiger Zeit haben. Sie denken an andere Dinge. Sie bringen ihre Zeit damit hin, Domino zu ſpielen. Es wäre dringend nothwendig, ein wenig mit ihnen zu ſprechen, und das feſt. Sie verſammeln ſich bei Richefeu. Man wird ſie dort zwiſchen Mittag und ein Uhr finden. Man muß auf die Kohlen blaſen. Ich hatte dabei auf den zerſtreuten Marius gezählt, der im Ganzen gut iſt, aber er kommt nicht mehr. Ich brauche Jemand für die Barrièere du Maine. Ich habe Niemand mehr.“
„Ich bin da?, ſagte Grantaire.
„Du?
ich
„Du, Republikaner zu ſtützen? Du, ein Mann von Grundſätzen, erkaltete Herzen wieder erwärmen?“
„Weshalb nicht?“
„Kannſt Du denn zu irgend etwas gut ſein?“
„Ich habe den Ehrgeiz,“ ſagte Grantaire.
„Du glaubſt an nichts.“
„Ich glaube an Dich.“


