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Ein gewiſſer Gallais, der ſpäter bei dem Aprilaufſtand in der Rue Beaubourg getödtet wurde, rühmte ſich, zu Hauſe 700 Cartouchen und 80 Flintenſteine zu haben.
Die ganze Gährung war gewiſſermaßen öffentlich und ging ſo zu ſagen ruhig vor ſich. Man fragte: wie ſteht es mit dem Aufſtand? mit einem ſolchen Tone, wie man zu andern Zeiten fragte: wie geht es Ihrer Frau?
Die Geſellſchaft der Menſchenrechte gab Veranlaſſung zu der Geſellſchaft der That. Dies waren die Ungeduldigen, welche ſich von jenen trennten, um vorwärts zu eilen. Auch noch andere Geſellſchaften bildeten ſich und die Pariſer Geſell⸗ ſchaften waren vereint mit denen in den Provinzialſtädten Lyon, Nantes, Lille und Marſeille.
In Paris war die Vorſtadt Saint⸗Marceau kaum minder aufgeregt wie die Vorſtadt Saint⸗Antoine und die Schulen nicht weniger als die Vorſtadt. Die Geſellſchaft der Freunde des A B C verſammelte ſich, wie man bereits früher geſehen hat, in dem Café Muſain. Eben dieſe jungen Leute fanden ſich auch, wie wir gleichfalls erwähnten, in einer Reſtauration in der Rue Mondétour, die man Corinth nannte. Dieſe Verſammlungen waren geheim, andere waren ſo öffentlich wie möglich.
Die Armee wurde zu gleicher Zeit mit dem Pöbel bearbeitet, wie dies ſpäter die Bewegungen in Beéfort, Lunéville und Epinal bewieſen. Man rechnete auf das 52., auf das 5., auf das 8., auf das 37. und auf das leichte 20. Regiment. In Burgund und in den Städten des Südens pflanzte man die Freiheitsbanner auf, d. h. einen Maſt mit einer rothen Mütze auf der Spitze. So war die Lage der Dinge beſchaffen.


