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Fauchelevent näherte ſich dem Todtengräber.
„Es giebt doch einen ſo guten klaren Wein von Ar⸗ genteil,“ murmelte er.
„Dorfbewohner“, entgegnete der Mann,„es ſollte nicht ſein, daß ich Todtengräber bin. Mein Vater war Pförtner am Prytanäum. Er beſtimmte mich für die Literatur. Aber es kamen Unglücksfälle. Er hatte Verluſte an der Börſe. Ich mußte auf den Stand als Schriftſteller ver⸗ zichten. Ich bin aber doch noch immer öffentlicher Schreiber.“
„Dann ſeid Ihr alſo nicht Todtengräber?“ entgegnete Fauchelevent, der ſich an dieſem Strohhalm anklammerte.
„Das eine hindert das andere nicht. Ich vereinige beide Geſchäfte mit einander.“
Fauchelevent verſtand das nicht und ſagte:
„Kommt und laßt uns trinken.“
Hier iſt eine Bemerkung nothwendig. Fuucheledeſt for⸗ derte zwar zum Trinken auf, allein in ſeiner Angſt ſprach er ſich nicht über einen wichtigen Punkt aus. Wer ſollte bezahlen? Für gewöhnlich forderte Fauchelevent auf und der Vater Meſtienne bezahlte. Ein Anerbieten zu trinken, entſprang natürlich aus der Lage, in welcher der neue Todten⸗ gräber den Gärtner gebracht hatte, und dieſer mußte das Anerbieten machen. Allein dennoch dachte er trotz ſeiner Rührung nicht daran, zu zahlen. Der Todtengräber fuhr mit einem überlegenen Lächeln fort:
„Man muß leben. Ich habe die Stelle des Vater Meſtienne angenommen. Wenn man ſeine Examina beinahe durchgemacht hat, iſt man Philoſoph. Der Arbeit der Hand füge ich die Arbeit des Armes hinzu. Ich habe meine Bude als Schreiber auf dem Markte der Rue de Sevres. Ihr wißt doch? Der Regenſchirmmarkt. Alle Köchinnen von Croix⸗Ronge wenden ſich an mich. Ich ſetze ihnen ihre Erklärungen an ihre Recruten auf. Morgens ſchreibe ich
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