Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

206

erbarmungslos zu rächen! Es war mit einem Worte der Graf von Monte⸗Chriſto! Ja, fuhr Edmund, tief Athem ſchöpfend, fort,Benedetto zerſchmetterte dieſen kühnen Rie⸗ ſen, den die Menſchen mit Erſtaunen betrachtet hatten, wie jener einfache Hirtenknabe den übermüthigen Rieſen nieder⸗ ſchmetterte, von welchem wir in der heiligen Schrift leſen. Blut und Thränen dies iſt es, was Benedetto auf ſei⸗ nem Wege zurückgelaſſen; neben dem Grafen von Monte⸗ Chriſto einherſchreitend, hat er ihm mit ſeiner rächenden, mörderiſchen Hand Alles entriſſen, was ihm das Theuerſte war. Benedetto war das Werkzeug Gottes und jetzt berei⸗ tet er ſich vielleicht in Frankreich vor, die öffentliche Strafe ſeiner begangenen Verbrechen zu empfangen. Baroneſſe Danglars, ſieh hier das Werk Deines Sohnes!

Indem Edmund dies ſagte, ſchlug er ſeine Kapuze zurück.

Die Baroneſſe Danglars ſtieß einen Schrei des Ent⸗ ſetzens aus und ſank auf die Kniee neben dem Bette nieder, auf welchem der ſterbende Bertuccio lag.

Ja, fuhr Edmund fort,ja, hier können Sie den Mann ſehen, dem Ihr Sohn das Leben verdankt! Dieſer Mann war es, der ihn wieder aus der Erde hervorholte, in welche Villefort ihn lebendig begraben!

Erbarmen!

Und wiſſen Sie, auf welche Weiſe Benedetto dieſen edelmüthigen Mann belohnte? Er ermordete ſeine Schweſter, brannte ſein Haus nieder und beſtahl ihn. Ha! er war einmal verflucht von Gott und den Menſchen! Wohlan, Madame, wiſſen Sie, daß Ihr Sohn Sie ſucht, um Sie um Ihren mütterlichen Segen zu bitten. Suchen Sie ihn auf und gewähren Sie ihm Ihren Segen, damit er ruhig ſterbe und auf dieſe Weiſe auch Ihr Gewiſſen beruhigt werde.

in il herzi Schi Abſi

wie Juſt ließ.

men wel ſelb

unt ihn

zun ſelb hör blü wiſ