s dies brach plötzlich die Betrachtungen des Baron's Danglars. noch Die Diener machten eine Bewegung, blieben aber ſtehen, s ich indem ſie den ehemaligen Bankier unentſchieden anſahen. ragen, Ehe er noch Zeit hatte den Mund zu öffnen, wie⸗ weni⸗ derholte ſich das Signal mit ſolcher Heftigkeit, daß alle
Drei glaubten, die Glocke müſſe an dem eiſernen Thürgit⸗ Frau ter zerſchellt ſein.
mich„Was iſt das?“ rief der Baron, indem er aufſtand und ſich ſofort wieder ſetzte. ergeß⸗„Man klingelt,“ ſagten die Diener „Man klingelt,“ wiederholte der Baron,„und man enehm klingelt ſo, daß die Schatten des Lethe entfliehen möchten.
Wohlan, die Glocke iſt nicht zerbrochen, denn eben läutet
man ſie zum dritten Male. So macht doch ſchnell, Ihr Dummköpfe,“ fuhr der Baron, wie von einem plötzlichen Gedanken beſeelt fort.„Ich ſehe wohl, daß ich Euch mor⸗ eners, gen wieder fortjagen muß. Man klingelt und da ſteht Ihr leinen da und ſperrt die Mäuler auf. Ohne Zweifel iſt es Ma⸗ n an⸗ demoiſelle Danglars, meine Tochter, welche die ſchöne Nacht benutzt hat, um morgen in meinem Hauſe zu er⸗ wachen. Ja, ja, ſo iſt es— ganz gewiß eine angenehme und Ueberraſchung. Raſch, noch zwei Couverts auf dieſen ufzer Tiſch, man zünde alle Kerzen des Candelabers an, man bringe Seſſel herbei. Ah, ich werde ihr zeigen, daß das „Du Herz eines Vaters ſtets zu Gunſten einer einzigen Tochter innen eingenommen iſt!“ Ganz Der Baron ging in großer Aufregung hin und her nicht und überwachte die Art und Weiſe, auf welche der Diener ſchon ſeine Befehle ausführte. Mittlerweile hörte er die Gartenthüre knarren und ei⸗ 4 nen Wagen hereinfahren, der an der Treppe hielt, welche
nach dem Tapetenſaale führte. Danglars that einige Schritte
nach dieſer Seite hin, ſtieß aber dabei auf den zurückkom⸗
menden Bedienten. „Nun?“


