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Samuel Gelb hatte ſich dem Herrn des Hauſes durch jenen Vermittler vorſtellen laſſen, von dem er erſucht wor⸗ den war, ihn mit den Häuptern des Tugendbundes in Ver⸗ bindung zu bringen, und von dem er dagegen verlangt hatte, daß er ihn mit den Häuptern des Liberalismus be⸗ kannt mache.
Zwei Tage nach ſeiner Vorſtellung hatte Samuel eine Einladung zum Mittagsmahle für den darauf folgen⸗ den Tag erhalten.
Als Samuel von Julius wegfuhr, holte er ſeinen Einführer ab, und ſie begaben ſich mit einander nach Maiſons.
Es fand an dieſem Tage großes Diner ſtatt.
Die Gäſte waren theilweiſe ſchon angekommen; die anderen kamen gerade an. Als der Banquier begrüßt war, folgten Samuel und ſein Gefährte in die Alleen des Par⸗ kes den Eingeladenen, welche, in Erwartung der Stunde, ſich zu Tiſche zu ſetzen, in Paaren oder in Gruppen ſpazie⸗ ren gingen.
Der Einführer von Samuel trat da und dort auf einige von den Plaudernden zu und nannte ihnen Samuel.
Man wechſelte ein paar Alltagsphraſen und drückte ſich die Hand.
Doch unter dieſem Anſchein eines brüderlichen Em⸗ pfangs, den die liberalen Häupter dem Gefährten von Samuel zu Theil werden ließen, lag eine merkliche Ge⸗ zwungenheit und Zurückhaltung.
Er ſelbſt machte Samuel darauf aufmerkſam.
„Ich täuſche mich nicht über ihren Händedruck,“ ſagte er;„ich weiß, daß ſie mich nicht lieben.“
„Warum denn?“ fragte Samuel.
„Weil ſie ehrgeizig ſind, und weil ich es nicht bin; weil ich der Sache diene um der Sache willen, und weil ſie ihr dienen um ihretwillen. Somit betrachten ſie mich als eine Art von lebendigem Vorwurf. Meine Selbſt⸗ verleugnung beſchämt ihre Habgier. Ich bin ein Aus⸗


