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ſten und ihn während der Stunde der Ungeduld, die er zu tödten hatte, zu beſchäftigen.
„Ja,“ antwortete Samuel.„Ich bin im Vorüber⸗ gehen eingetreten, um zu ſehen, wie Du Dich befindeſt. Doch ich habe ein Geſchäft.“
„Du ſpeiſeſt nicht mit mir zu Mittag?“
„Nein, ich habe ein politiſches Diner, bei dem ich nicht fehlen darf.“
„Warte wenigſtens bis zur Ankunft von Friedrike.“
„Ich kann nicht. Ich ſpeiſe in Maiſons, es iſt drei Viertel auf vier Uhr, und ich habe nur noch Zeit, um dahin zu kommen. Es handelt ſich um eine wichtige Zu⸗ ſammenkunft. Du beſchäftigſt Dich nicht mehr mit der Politik.. ganz nach Deinem Geſchmack. Doch Du gibſt die Partie in einem ſehr intereſſanten Augenblick auf. Ich, was mich betrifft, ich denke ganz und gar nur hier⸗ an und bin bis an die Ohren verſunken. Ich ſpeiſe heute mit Männern, die ſich einbilden, ſie leiten die Bewegung, welche aber, glaude mir auf mein Wort, ihr folgen werden.“
„Sage mir nichts mehr hievon,“ unterbrach ihn Julius.
„Das intereſſirt Dich nicht?“ fragte Samuel.
„Einmal: denn ich bin gleichgültig gegen die Politik. Und vann habe ich Verbindungen mit dem preußiſchen Hofe unterhalten. Ich ſchreibe zuweilen dahin.“
Samuel heftete auf Julius einen tiefen Blick.
Julius fuhr mit einiger Verlegenheltfort:
„Das Echo deſſen, was Du mit en möchteſt, könnte wider meinen Willen in meiner Correſponvenz ertonen und, in Berlin anſchlagend, nach Paris zurückſpringen. Ich bitte Dich daher, ſprich nie mit mir von dieſen Dingen.“
„Gut,“ ſagte Samuel.„Doch nun lebe wohl, es iſt vier Uhr.“
„Wirſt Du nicht wieder hier vorüberkommen 2“ fragte Julius.


