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Des Wartens müde, nahm er traurig ſeine Taſſe Chocolade allein zu ſich.
Warum kam Friedrike nicht? hatte ſie einen Grund, der ſie zu kommen verhinderte? Sie würde Julius benach⸗ richtigt haben. Was bedeutete das?
Abermals durchkreuzten ſchlimme Gedanken den Kopf
des Grafen von Eberbach. Er wollte wiſſen, wo Lothario
war, den er ſeit drei Tagen nicht geſehen hatte.
Er ſchickte zur Geſandtſchaft, um nach ſeinem Nef⸗ fen fragen und ihn, wenn er da wäre, bitten zu laſſen, auf der Stelle zu kommen.
Der Bediente, den er zur Geſandtſchaft abgeſchickt, kam mit der Nachricht zurück, Lothario ſei ploͤtzlich am Tage vorher nach dem Havre abgereiſt, wo er der Ein⸗ ſchiffung von deutſchen Auswanderern beiwohnen ſollte.
Julius erinnerte ſich, doß ihm Lothario, als er ihn das letzte Mal geſehen, in der That geſagt hatte, er ſei mit der Erfüllung dieſer Pflicht beauftragt, und er könne jeden Augenblick abreiſen müſſen.
Julius fiel düſterer und trauriger wieder zurück und ärgerte ſich, daß er ſeine gute Gemüthsbewwegung umſonſt gehabt hatte.
Er erklärte ſich nicht, warum vieſes Zuſammentreffen der Abreiſe von Lothario und des Verzugs von Friedrike einen ſo peinlichen Eindruck auf ihn machte.
Wos konnte indeſſen einfacher ſein? Hatte Friedrike nicht durch tauſend Gründe, durch eine Unpäßlichkeit, durch ein lahmes Pferd, durch eine Achſe, welche unter Weges ge⸗
brochen, zurückgehalten werden können? Sie konnte ihr
Verſprechen vergeſſen haben; oder ſie hatte wohl auch ver⸗ ſtanden, Julius erwarte ſie zum Mittagsmahle.
Und was Lotharivo betrifft, ſo riefen ihn ſeine Ge⸗ ſchäfte nach dem Havre; es ſtand ihm nicht frei, nicht dahin zu gehen, und er hatte wohl daran gethan, daß er abgereiſt war. Der Weg nach dem Havre führte nicht
durch Enghien.


