Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1850)
Entstehung
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Gut! ſagte der Polizeicommiſſär.Sehen Sie, ob es ſich wirklich ſo verhält und ob Sie nicht einige Bemerkungen zu machen haben.

Und mit dem näſelnden Ton, der nur den öffent⸗ lichen Beamten eigenthümlich iſt, las er:

Heute, am erſten September 1831, um zwei Uhr Nachmittags, benachrichtigt, es ſei das Verbrechen eines Mordes in der Gemeinde Fontenay⸗aux⸗Roſes an der Perſon von Marie Jeanne Ducoudray durch Pierre. Jacquemin, ihren Ehemunn, begangen worden und der Mörder ſei in der Wohnung von Jean Pierre Ledru erſchienen, um ſich aus eigenem Antrieb als den Ur⸗ heber des genannten Verbrechens zu erklären, haben wir uns eiligſt in Perſon nach dem Hauſe von Jean Pierre Ledru, Rue de Diane Nrv. 24, begeben, in welches Haus wir in Geſellſchaft von Sebaſtian Ro⸗ bert, Doctor der Medicin, wohnhaft in der genannten Gemeinde Fontenay⸗aur⸗Roſes, kamen, und hier fanden wir ſchon in den Händen der Gendarmerie den genann⸗ ten Pierre Jacquemin, der vor uns wiederholte, er ſei der Urheber der Ermordung ſeiner Frau; wonach wir ihn aufforderten, uns in das Haus zu folgen, wo der Mord begangen worden. Deſſen weigerte er ſich Anfangs, aber auf das dringende Zureden des Herrn Maire gab er bald nach, und wir gingen nach dem Impaſſe des Sergents, allwo das von Pierre Jacquemin bewohnte Haus liegt. Als wir in dieſem Hauſe angelangt waren und, um das Eindringen der Bevölkerung zu verhin⸗ dern, die Thüre hinter uns geſchloſſen hatten, begaben wir uns in eine erſte Stube, wo nichts andeutete, daß

ein Verbrechen begangen worden, dann auf die Auf⸗

forderung des genannten Jacquemin ſelbſt von der erſten Stube in die zweite, in deren Ecke eine auf die Treppe

Zulaß gewährende Fallthüre offen ſtand. Da man uns

dieſe Treppe als zu einem Keller führend, wo wir den Leichnam des Opfers finden ſollten, bezeichnet hatte, ſo

ſtiegen wir die genannte Treppe hinab, auf deren erſten