Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Die Rue Miane in Fontenay- aux-Roſes.

Am 1. September des Jahres 1831 war ich von einem meiner alten Freunde, dem Bureau⸗Chef bei den Privatdomainen des Königs, eingeladen, der Eröffnung der Jagden in Fontenay⸗aur⸗Roſes beizuwohnen. Ich liebte damals die Jagd ungemein und, in mei⸗ ner Eigenſchaft als großer Jäger, war es etwas ſehr Wichtiges um die Wahl der Gegend, wo jedes Jahr die Eröffnung ſtattfinden ſollte. Gewöhnlich gingen wir zu einem Pächter oder vielmehr zu einem Freunde meines Schwagers; bei ihm hatte ich durch Erlegung eines Haſen mein Debut in der Wiſſenſchaft der Nimrode gemacht. Sein Pacht⸗ hof lag zwiſchen den Waldungen von Compidgne und von Villers⸗Cotterets, eine halbe Meile von dem reizenden Dorfe Morienval, eine Meile von den prachtvollen Ruinen von Pierrefonds. Die zwei bis dreitauſend Morgen Landes, die ſein Gut bilden, ſtellen eine weite, beinahe gänzlich von Wald umgebene Fläche dar, welche gegen die Mitte von einem hübſchen Thal durchſchnitten wird, in deſſen Hinter⸗ grund man unter den grünen Wieſen und den Bäumen mit wechſelreichen Tönen halb im Laubwerk verborgene

Häuſer wimmeln ſieht; dieſe Häuſer kündigen ſich durch Säulen bläulichen Rauches an, welche, Anfangs durch nſend und ein Geſpenſt.