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Er ſtand, als er ſie eintreten ſah, auf, lud ſie ein, ſein Mahl zu theilen und ſtellte ſich, als ſie es ausſchlugen, zu ihrer Dispoſition.
Die beiden Freunde Rolands begannen damit, Lord Tannlay mitzutheilen, daß er auf einen von ihnen als Secundanten zählen könne.
Dann beſtimmte der, welcher die Intereſſen Ro⸗ lands vertrat, die Bedingungen des Duells.
Bei jedem Verlangen Rolands verbeugte ſich Sir John zum Zeichen der Zuſtimmung und be⸗ gnügte ſich mit„ſehr gut“ zu antworten.
derjenige der beiden jungen Männer, welcher ſeine
Intereſſen zu vertreten beauftragt war, wollte einige Bemerkungen über eine Art des Kampfes machen, welche, wenn nicht ein unmöglicher Zufall einträte, zu gleicher Zeit den Tod der beiden Kämpfenden herbeiführen müßte: aber Lord Tannlay bat ihn, nicht darauf zu beharren.
„Herr von Montrevel iſt ein galanter Mann,“ ſagte er;„ich wünſche nicht, ihm in irgend etwas zuwider zu ſein; was er thut, wird das Richtige ſein.“
Es blieb nur noch die Stunde des Zweikampfes zu beſtimmen.
In dieſem Punkt wie in allen andern ſtellte ſich Lord Tannlay ganz zur Verfügung Rolands.
Die beiden Zeugen verließen Sir John, noch ent⸗ zückter über ihn, als ſie es bei ihrem erſten Beſuche geweſen.
Roland erwartete ſie; ſie erzählten ihm alles.
„Was hatte ich Ihnen geſagt?“ machte Roland.
Sie fragten ihn um Stunde und Ort.
Roland beſtimmte ſieben Uhr Abends und die


