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Als die drei Leichen weggetragen waren, fragte der Offizier der Gendarmerie Morgan:
„Mein Herr, ſind Sie bereit?“
„Ja, mein Herr,“ antwortete Morgan, indem er mit ausgeſuchter Höflichkeit grüßte.
„So kommen Sie.“
„Hier bin ich,“ ſagte Morgan.
Und er trat zwiſchen die Abtheilung Gendarmerie und die Abtheilung der Dragoner.
„Wollen Sie in den Wagen ſteigen oder zu Fuß gehen, mein Herr?“ fragte der Hauptmann.
„Zu Fuß, zu Fuß, mein Herr, es liegt mir viel daran, daß man wiſſe, es iſt eine Laune, der ich folge, indem ich mich guillotiniren laſſe, aber ich habe keine Furcht.“
Der traurige Zug ging über die Place des Lices, und an den Mauern des zum Hotel Montbaron ge— hörenden Gartens hin.
Der Wagen, auf welchem die drei Leichen lagen, fuhr voran.
Dann kamen die Dragoner.
Dann Morgan, der in einem freien Zwiſchen⸗ raum von zehn Schritten allein ging, dann die Gendarmen, mit ihrem Hauptmann voran.
Am Ende der Mauer wandte ſich der Zug nach links.
Plötzlich gewahrte Morgan durch die Oeffnung zwiſchen dem Garten und der großen Halle das Schaffot, das ſeine beiden rothen Pfähle wie zwei blutige Arme zum Himmel emporſtreckte.
„Puh!“ ſagte er,„ich habe nie eine Guillotine
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