Teil eines Werkes 
3. Bd. (1857)
Entstehung
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denn die Fackel aus. Ich hoffe voch nicht, Du willſt mich hier zu Nacht ſpeiſen und ſchlafen laſſen?

Morgan hatte wirklich ſeine Fackel auf der erſten Stufe der Treppe, welche nach dem obern Stockwerk führte, ausgelöſcht.

Gib mir die Hand, antwortete der junge Mann.

Palenſolle ergriff die Hand ſeines Freundes mit einem Ungeſtüm, welches deutlich bewies, wie wenig er Luſt habe, ſich lange in dieſer Gruft der Herzoge von Savoyen aufzuhalten, wie große Ehre es auch für einen Lebenden geweſen wäre, mit ſo erlauchten Todten zu verkehren.

Morgan ſtieg die Stufen hinan.

Dann merkte man an der ſtarken Bewegung ſei⸗

ner Hand, daß er eine Anſtrengung machte.

Wirklich hob ſich auch eine Steinplatte weg, und durch die Heffnung zitterte eine matte Helle in die Augen Valenſolles, während ein aromatiſcher Duft, der die mephitiſche Atmoſphäre der Gruft verdrängte, ſeine Geruchsnerven angenehm berührte.

Ah! ſagte er,meiner Treu, wir ſind in einer Scheune, das iſt mir lieber.

Morgan antwortete nicht, half ihm aus der Gruft

herauf, und die Steinplatte trat wieder an ihre

Stelle. Valenſolle ſah rings um ſich her; er ſtand in der Mitte eines großen Gebäudes voll Heu, in wel⸗ ches das Licht durch ſo bewundernswürdig gemei⸗ ſelte Fenſter drang, daß ſie ſich nicht in einer wirk⸗ lichen Scheune befinden konnten.

Während dieſer Unterſuchung ſtieß Morgan fünf

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