Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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er

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Rolands Phyſiognomie veränderte ſich nicht.

Das iſt Deine Anſicht? ſagte Bonaparte.

Ja, General, und ich glaube, daß ſie in phy⸗ ſiologiſcher Beziehung ſoviel werth iſt, als jede an⸗ dere; ich habe eine Menge Anſichten wie dieſe, die ich zum Beſten gebe, je nachdem ſich die Gelegenheit bietet.

Wirwollen auf Deinen Engländer zurückkommen.

Sehr gerne, General.

Ich fragte Dich, was für ein Mann er ſei.

General, er iſt ein ausgezeichneter Gentleman, ſehr tapfer, ſehr ruhig, ſehr kaltblütig, ſehr vornehm, ſehr reich, und außerdem, was bei Ihnen nicht ge⸗ rade als Empfehlung dienen wird, ein Neffe von Lord Greenville, dem erſten Miniſter Seiner briti⸗ ſchen Majeſtät.

Du ſagſt?

Ich ſage, dem erſten Miniſter Seiner britiſchen Majeſtät.

Bonaparte ging wieder auf und nieder und ſagte, zu Roland zurückkommend:

Kann ich Deinen Engländer ſehen?

Sie wiſſen wohl, General, daß Sie alles können.

Wo iſt er?

In Paris.

Hole ihn und bringe ihn zu mir.

Roland hatte die Gewohnheit, ohne Widerrede zu gehorchen; er nahm ſeinen Hut und ging nach der Thüre.

Schicke mir Bourrienne, ſagte der erſte Conſul in dem Augenblick, als Roland in das Cabinet des erſten Secretärs trat.