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Deine Ehre, dieſe Banditen auszurotten, Roland; erſtens geht die Sache in Deinem Departement vor ſich, und dann ſcheinen ſie es beſonders auf Dich und Deine Familie abgeſehen zu haben.“
„Im Gegentheil,“ ſagte Roland,„das iſt's eben, was mich wüthend macht, daß ſie mich und meine Familie verſchonen.“
„Wir wollen darauf zurückkommen, Roland, jedes Detail hat ſeine Wichtigkeit; es iſt der Beduinen⸗ krieg, den wir wieder beginnen.“
„Bemerken Sie mal, General: ich bringe eine Nacht in der Karthauſe von Seillon zu, weil, wie man mir geſagt, dort Geſpenſter hauſen. Es er⸗ ſcheint auch wirklich ein Geſpenſt, aber ohne mir das Geringſte anzuhaben: ich ſchieße beide Piſtolen auf daſſelbe ab, es kehrt ſich jedoch nicht mal um. Meine Mutter befindet ſich in einer angefallenen Diligence, ſie fällt in Ohnmacht: einer der Diebe widmet ihr die zarteſte Aufmerkſamkeit, frottirt ihr die Schläfe mit Eſſig und läßt ſie Salze einathmen. Mein Bruder Edouard vertheidigt ſich, ſoviel in ſeinen Kräften ſteht, man ergreift ihn, man küßt ihn, man macht ihm alle Arten von Complimenten über ſeinen Muth: es fehlte wenig, ſo hätte man ihm Bonbons für ſein gutes Benehmen gegeben. Mein Freund Sir John dagegen ahmt mir nach, geht dahin, wo ich war, man behandelt ihn als Spion und erdolcht ihn.“
„Aber er iſt nicht todt.“
„Im Gegentheil, er befindet ſo wohl, daß er meine Schweſter heirathen will.“
„Ah, er hat um ſie angehalten?“
„Officiell.“


