Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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die Sache Ihnen genehm war, Sie bitten, meine Sache bei ihrer Mutter zu vertreten; hatte ich Ihre beiderſeitige Zuſtimmung, dann wollte ich mich er⸗ klären, oder vielmehr, mein lieber Roland, ſollten Sie mich erklären, denn ich würde es niemals wagen.

Alſo ich empfange Ihr erſtes Geſtändniß?

Sie ſind mein beſter Freund, das iſt nicht mehr als billig.

Nun gut, mein Lieber, was mich betrifft, ſo begreifen Sie wohl, daß Ihr Prozeß gewonnen iſt.

Bleiben noch Ihre Mutter und Ihre Schweſter.

Das iſt eine Perſon, meine Mutter wird Ame⸗ lie ganz ihren freien Willen laſſen und ich brauche Ihnen nicht zu ſagen, daß, wenn dieſe Wahl auf Sie fällt, ſie vollkommen glücklich darüber ſein wird; aber es bleibt noch Jemand, den Sie vergeſſen.

Wer iſt das? fragte Sir John wie Jemand, der das für und wider ſchon lange hin und her bei ſich erwogen, und glaubt, alle Fälle vollſtändig ge⸗ prüft zu haben, dem man aber plötzlich ein neues Hinderniß zeigt, auf das er nicht gefaßt war.

Der erſte Conſul, machte Roland.

God. ließ ſich der Engländer entſchlüpfen, verſchluckte jedoch die zweite Hälfte dieſes nationalen Fluchs.

Er hat mir gerade vor meiner Abreiſe nach der Vendée, fuhr Roland fort,von der Verbin⸗ dung meiner Schweſter geſprochen, indem er ſagte, das gehe uns nicht weiter an, weder meine Mutter, noch mich, er werde die Sache übernehmen.

Dann, ſagte Sir John,bin ich verloren.

Warum das?