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doch im Vorbeigehen in La Roche⸗Bernard zu erfah⸗ ren, was aus dem Citoyen Thomas Milliere ge⸗ worden.“
„Er iſt todt,“ antwortete eine Stimme.
Cveur⸗de⸗Roi und ſeine vier Mann, mit Schweiß und Koth bedeckt, waren eben angekommen, jedoch zu ſpät, um noch am Kampfe Theil nehmen zu können.
Roland warf einen letzten Blick auf das Schlacht⸗ feld, ſtieß einen Seufzer aus und ſprengte, mit einem letzten Abſchiedswort an Cadoudal, im Galopp quer⸗ feldein, um auf dem Wege von Vannes den Wagen
der Verwundeten und Gefangenen zu erwarten, wel⸗
chen er zu General Harty bringen ſollte.
Cadoudal hatte jedem Mann einen Sechslivres⸗ thaler geben laſſen.
Roland konnte nicht anders denken, als daß der royaliſtiſche Anführer mit dem Gelde des Directo⸗ riums, das Morgan und ſeine Genoſſen nach dem Weſten geſchickt, dieſe Freigebigkeit übe.
XII. Heirathsplane.
Der erſte Beſuch, als Roland nach Paris kam, galt dem erſten Conſul, er brachte ihm die doppelte Rachricht von der Pacification der Vendée, und der Inſurrektion der Bretagne, welche heftiger ſei, denn je. Bonaparte kannte Roland; die dreifache Erzäh⸗ lung von dem Meuchelmorde Thomas Millières,
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