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verſchaffen können,“ machte Cadoudal mit einer Ver⸗
atte beugung.
Roland ſah ein, daß er wenigſtens durch die
tief, Einfachheit ſich auf die Höhe desjenigen ſtellen müſſe,
nit dem er es zu thun hatte.
Len⸗„Werde ich Sie wiederſehen, General?“ fragte
aupt er, indem er aufſtand.
Erde„Ich zweifle, mein Herr, meine Operationen rufen mich nach Port⸗Louis, Ihre Pflicht ruft Sie
Ro⸗ nach dem Luxembourg.“
„Was ſoll ich dem erſten Conſul ſagen, General?“
opf,
„Was Sie geſehen haben, mein Herr; er wird
ſeine entſcheiden zwiſchen der Diplomatie des Abbé Ber⸗
über
nſuls
hend,
eten, Sie iſchen
todt urde hmen
deres
nier und der Georges Cadoudals.“
„Nach dem, was ich geſehen habe, mein Herr,
zweifle ich, daß Sie jemals meiner bedürfen werden,“ ſagte Roland;„jedenfalls erinnern Sie ſich, wenn ſie es nöthig haben ſollten, daß Sie einen Freund bei dem erſten Conſul beſitzen.“
Und er gab Cadoudal zum zweiten Male die Hand.
Der royaliſtiſche Anführer ergriff ſie ebenſo offen und zutrauensvoll, wie das letzte Mal.
„Leben Sie wohl, Herr von Montrevel,“ ſagte
Ser zu ihm;„ich brauche Ihnen nichts zu ſagen, hnen
nicht wahr, um den General Harty zu rechtfertigen?
S ſolche Niederlage iſt ebenſo ehrenvoll, als ein ieg.“
Inzwiſchen hatte man dem republikaniſchen Oberſt
das Pferd von Branche⸗d'or gebracht.
Er ſchwang ſich in den Sattel.
„Apropos,“ ſagte Cadoudal zu ihm,„ſuchen Sie


