Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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5 Während des ganzen heftigen Kampfes hatte er der junge Mann, die Augen auf das Gewirre ge⸗ heftet, die Haare vom Schweiß gefeuchtet, und tief Ein

Cadoudal ging zu Roland.

athemholend, zugewartet. nit Als er ſah, daß der Kampf eine ſchlimme Wen⸗ dung für die Seinen annahm, hatte er ſein Haupt er in ſeine Hände ſinken laſſen und ſaß mit zur Erde gebeugter Stirne da. ruf Cadoudal kam bis in ſeine Nähe, ohne daß Ro⸗ nac land ſeine Schritte zu hören ſchien; er berührte ſeine Schulter; der junge Mann hob langſam den Kopf, ohne zwei Thränen zu verbergen, die über ſeine entſ Wangen rollten. nier General! ſagte Roland,verfügen Sie über mich, ich bin Ihr Gefangener. zwe Man macht einen Geſandten des erſten Conſuls ſagt nicht zum Gefangenen, antwortete Cadoudal lachend, ſie aber man bittet ihn um einen Dienſt. bei Befehlen Sie, General. Ich habe kein Feldlazareth für die Verwundeten, Han kein Gefängniß für die Gefangenen: übernehmen Sie es, die gefangenen oder verwundeten republikaniſchen und Soldaten nach Vannes zu bringen. Wie, General! rief Roland. Ser; Ihnen übergebe ich ſie, oder vielmehr Ihnen nicht vertraue ich ſie an; ich bedauere, daß Ihr Pferd todt Eine iſt, ich bedauere, daß das meine erſchoſſen wurde; Siec aber es bleibt Ihnen das von Branche⸗d'or, nehmen Sie dies an. das Der junge Mann machte eine Bewegung. Wenigſtens bis Sie ſich werden ein anderes