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geſchloſſenen Reihen kämpften, hatten offenbar ſchon mehr als das Doppelte verloren.
Verwundete ſchleppten ſich am Boden hin, ſtießen zuſammen, richteten ſich wie getretene Schlangen auf und kämpften, die Republikaner mit ihren Bajonnetten, die Chouans mit ihren Meſſern.
Diejenigen verwundeten Chouans, welche zu ent⸗ fernt waren, um ſich Mann gegen Mann mit an⸗ dern Verwundeten zu ſchlagen, luden ihre Flinten wieder, erhoben ſich auf ein Knie, gaben Feuer und fielen wieder zu Boden.
Der Kampf war auf beiden Seiten ein erbitter⸗ ter, heißer und blutiger Kampf; man fühlte, daß der Bürgerkrieg, das heißt der mitleid⸗ und erbarmungs⸗ loſe Krieg ſeine Fackel über dem Schlachtfelde ſchwang.
Cadoudal ritt mit ſeinem Pferde um die ganze lebendige Schreckſchanze, gab auf zwanzig Schritte bald mit ſeinen Piſtolen, bald mit einer doppelläu⸗ figen Flinte Feuer, die er jedesmal, wenn er ſie ab⸗ geſchoſſen, wegwarf und geladen im Vorüberreiten wieder aufnahm.
Jeder ſeiner Schüſſe koſtete einem Feinde das Leben.
Als er zum dritten Male dieſes Manveuvre er⸗ neuerte empfing ihn ein Pelotonfeuer; der General Harty beehrte ſeine Perſon ganz allein damit.
Er verſchwand in der Flamme und dem Rauche und Roland ſah ihn und ſein Pferd umſinken, als
wenn beide tödtlich getroffen wären.
Zehn bis zwölf Republikaner ſtürzten aus den Reihen hervor und eben ſo viele Chouans. Dumas, Jehu. II. 14


