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„Ich bin kein Elender und ich verhöhne Sie nicht, Herr von Montrevel; ich ſage nur, Sie berauben, indem Sie uns Ihr Wort nicht geben, den General der Un⸗ terſtützung von neun Mann, die ihm nützlich ſein könn⸗ ten und die gezwungen werden, hier zu bleiben, um Sie zu bewachen; das iſt nicht die Art, wie der dicke Rundkopf gegenüber von Ihnen gehandelt; er hatte zweihundert Mann mehr als Sie, und er ſchickte ſie weg; nun ſind wir nur noch einundneunzig gegen Hundert.“
Eine Flamme fuhr über Rolands Geſicht hin, dann wurde er plötzlich wieder blaß wie der Tod.
„Du haſt Recht, Branche⸗d'or,“ antwortete er ihm,„Unterſtützung oder nicht, ich ergebe mich; Du magſt mit Deinen Genoſſen in den Kampf gehen.“
Die Chouans ſtießen einen Freudenſchrei aus und ſtürzten ſich auf die Republikaner, indem ſie ihre Hüte und ihre Flinten ſchwangen und„Es lebe der König!“ riefen.
Roland, welcher nun von ihren feſſelnden Hän⸗ den frei, aber materiell durch den Sturz, moraliſch durch ſein Wort entwaffnet war, ſetzte ſich auf den kleinen Vorſprung, der noch immer mit dem Mantel vedeckt war, welcher als Tiſchtuch für das Früh⸗ ſtück gedient.
Von hier überſchaute er den Kampf und verlor keine Einzelheit.
Cadoudal ſaß aufrecht in ſeinem Sattel inmitten des Feuers und des Rauches gleich dem Kriegsdämon,
unverwundbar und blutgierig wie dieſer.
Da und dort ſah man die Leichen eines Dutzend Chouans zerſtreut auf der Erde liegen.
Aber die Republikaner, welche noch immer in
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