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In einem Augenblicke waren die Republikaner überlangt und das Gewehrfeuer begann.
Beinahe alle Leute Cadoudals waren Wilderer, das heißt ausgezeichnete Schützen, mit engliſchen Karabinern bewaffnet, die doppelt ſo weit als die gewöhnlichen Gewehre trugen.
Obgleich die, welche zuerſt geſchoſſen, außerhalb der Schußweite geſtanden zu haben ſchienen, drangen noch einige Todesgeſchoſſe in die Reihen der Repub⸗ likaner und drei bis vier Mann fielen.
„Vorwärts!“ rief der General.
Die Soldaten marſchirten mit gefälltem Bajon⸗ nette dem Feinde entgegen.
Aber nach einigen Secunden hatten ſie nichts mehr vor ſich.
Die hundert Mann Cadoudals waren Plänkler geworden und als Truppe verſchwunden.
Der General befahl rechtsum und linksum.
Dann hörte man das Commando:
„Feuer!“
Zwei Salven erſchollen mit jener Regelmäßig⸗ keit und dem Enſemble einer gut exercirten Truppe; aber ſie waren beinahe ohne Erfolg, da die Repub⸗ likaner auf Vereinzelte ſchoßen.
Dagegen ſchoßen die Chouans auf eine Maſſe; jeder Schuß traf.
Roland ſah und begriff das Nachtheilige der Lage.
Er ſchaute um ſich und ſah mitten im Rauche Cadoudal aufrecht und unbeweglich, wie eine Reiter⸗ ſtatue auf ſeinem Pferde ſitzen.


