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„Bah, wer weiß!“ ſagte Cadoudal,„es wird wahrſcheinlich für Alle etwas zu thun geben.“
Dann warf er einen Blick über die Ebene und ſagte, als er ſah, daß ſeine Leuts ſich zurückgezogen und die Republikaner ſich in Schlachtordnung auf⸗ geſtellt hatten:
„Ein Gewehr!“
Man brachte ihm ein Gewehr.
Cadoudal hob es in die Höhe und ſchoß es in die Luft ab.
Beinahe im ſelben Augenblick antwortete ein ähn⸗ licher Schuß aus der Mitte der Republikaner wie ein Echo auf den Schuß Cadoudals.
Man hörte zwei Tambours, welche zum Angriff ſchlugen: eine Trompete begleitete ſie.
Cadoudal richtete ſich in den Bügeln auf.
„Kinder!“ fragte er,„hat Jeder ſein Morgen⸗ gebet verrichtet?“
„Ja, ja!“ antworteten beinahe alle Stimmen.
„Wenn Einer unter Euch es vergeſſen oder nicht die Zeit dazu gehabt, ſo thue er es jetzt.“
Fünf bis ſechs Bauern warfen ſich augenblicklich auf die Kniee und beteten.
Man hörte die Tambours und die Trompeter ſich nähern.
„General! General!“ ſagten mehrere Stimmen mit Ungeduld,„Sie ſehen, daß ſie ſich nähern.“
Der General deutete mit einer Handbewegung auf die knieenden Chouans.
„Das iſt richtig!“ ſagten die Ungeduldigen.
Die Betenden ſtanden nach und nach wieder auf, je nachdem ihr Gebet kurz oder lang geweſen.


