Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Feinde, die ſich auf dem Schlachtfelde wieder fin⸗ den wollen.

Es lag etwas einfach Großes und doch Majeſtä⸗ tiſches in dem, was hier vorging.

Jeder von ihnen lüftete ſeinen Hut.

Viel Glück, ſagte Roland zu Cadoudal,erlau⸗ ben Sie mir jedoch, daran zu zweifeln, daß mein Wunſch ſich realiſirt; ich muß Ihnen freilich geſte⸗ hen, daß dieſer Wunſch mir von den Lippen, aber nicht von dem Herzen kommt.

Gott ſchütze Sie, mein Herr, ſagte Cadoudal zu Roland,und ich hoffe, daß mein Wunſch ſich erfüllen wird, denn es iſt der volle Ausdruck meines Gedankens.

Worin wird das Signal beſtehen, das mir Ihre Bereitſchaft ankündigt? fragte Roland.

Ein in die Luft abgeſchoſſenes Gewehr, auf wel⸗ ches Sie mit einem ähnlichen Schuß antworten.

Gut, General, antwortete Roland.

Und ſein Pferd in Galopp ſetzend, durchritt er

zum dritten Male den Raum zwiſchen dem royaliſti⸗

ſchen General und dem republikaniſchen General.

Dann ſeine Hand nach Roland ausſtreckend, ſagte Cadoudal:

Meine Freunde, ſehet Ihr dieſen jungen Mann?

Alle Blicke richteten ſich auf Roland, alle Köpfe antworteten mit einem bejahenden Zeichen, aller Mund murmelte das Wort:Ja.

Nun denn, er iſt uns von unſern Brüdern im Süden empfohlen, ſein Leben ſoll Euch heilig ſein;

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