Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Ein Chouan hielt die Flamme einer Fackel hin⸗ ein und man ſah, daß dieſer Mann ein Geiſtlicher war.

Diener des Herrn, ſagte Sabre⸗tout,warum ſteigſt Du nicht mit den Andern aus? Haſt Du nicht gehört, daß ich ſagte, wir ſeien nur Royaliſten und Chriſten?

Der Geiſtliche bewegte ſich nicht von der Stelle; aber ſeine Zähne klapperten.

Warum dieſen Schreck, fuhr Sabre⸗tout fort; ſpricht Dein Kleid nicht für Dich? Der Mann, der eine Soutane trägt, kann nichts gegen das Kö⸗ nigthum oder die Religion gethan haben.

Der Geiſtliche raffte ſich auf und murmelte:

Gnade! Gnade!

Weßhalb Gnade? fragte Sabre⸗tout;Du fühlſt Dich alſo ſchuldig, Elender?

O! o! machte Roland;meine Herren Roya⸗ liſten und Chriſten, ſo ſprecht Ihr mit den Männern Gottes?

Dieſer Mann, antwortete Cadoudal,iſt nicht der Mann Gottes, ſondern der Mann der Teufels!

Wer iſt es denn?

Das iſt ein Atheiſt und ein Königsmörder zu gleicher Zeit; er hat ſeinen Gott verleugnet und für den Tod ſeines Königs geſtimmt; es iſt das Con⸗ ventsmitglied Audrein.

Roland ſchauerte.

Was wollen ſie ihm thun? fragte er.

Er hat den Tod gegeben, er ſoll den Tod em⸗ pfangen, antwortete Cadoudal.