174
„Haben Sie, was Sie wünſchen, Oberſt?“ fragte Cadoudal lachend.
„Sie ſind ein Zauberer, General.“
„Nein, ich bin ein armer Bauer, wie ſie, nur befehlige ich eine Truppe, wo jeder Kopf ſich Rechen⸗ ſchaft gibt, was er thut, wo jedes Herz für die bei⸗ den großen Prinzipien dieſer Welt, die Religion und das Königthum, ſich ſchlägt!“
Dann ſich nach ſeinen Leuten umwendend, fragte Cadoudal:
„Wer befehligt die Vorhut?“
„Fend⸗lair,“ antworteten die beiden Chouans.
„Und die Nachhut?“
„La Giberne.“
Die zweite Antwort wurde wie die erſte von beiden gleichzeitig gegeben.
„So können wir ruhig unſern Weg fortſetzen?“
„Ja General, als wenn Sie in die Meſſe in unſerer Dorfkirche gingen.“
„Dann wollen wir unſern Weg fortſetzen, Oberſt,“ ſagte Cadoudal zu Roland.
Und ſich nach ſeinen Leuten umwendend, rief er ihnen zu:
„Seid luſtig, meine Jungen.“
Im ſelben Augenblick ſetzten alle über den Graben und verſchwanden.
Man hörte einige Secunden lang das Raſcheln in dem Gehölz und das Geräuſch der Schritte in dem Geſtrüpp.
Dann hörte man nichts mehr.
„Nun,“ fragte Cadoudal,„glauben Sie, daß ich mit ſolchen Menſchen etwas von Ihren Blauen zu
ei
th
er


