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feindliche Wache ſtand vor dem Dorfe Saint Nolf und ich war in dem Walde von Grandchamp mit fünfzig Mann verborgen. Ich trat allein aus dem Walde hervor, indem ich Gott meine Seele mit den Worten befahl: Herr, wenn Du den Tod Millières
beſchloſſen, ſo wird dieſe Wache auf mich ſchießen
und mich fehlen, und ich werde zu den Meinigen zurückkehren, ohne dieſer Wache etwas anzuhaben; denn Du warſt einen Augenblick bei ihr. Ich ging auf den Republikaner los; als ich ihm bis auf zwan⸗ zig Schritte nahe gekommen, gab er Feuer auf mich und fehlte. Hier iſt das Loch ſeiner Kugel in mei⸗ nem Hut, einen Zoll von meinem Kopfe; Gottes eigene Hand hat die Waffe in die Höhe gehoben. Geſtern iſt die Sache geſchehen. Ich glaubte Millidre in Nantes. Dieſen Abend meldete man mir, daß Millière und ſeine Guillotine in La Roche⸗ Bernard ſeien. Ich ſagte: Gott führt ihn mir in die Hände; er ſoll ſterben.“
Roland hatte mit einem gewiſſen Reſpect die abergläubiſche Erzählung des bretagniſchen Anfüh⸗ rers angehört. Er begriff dieſen Glauben und dieſe Poeſie bei einem Manne, der gewöhnt war, im An⸗ geſicht des wilden Meeres und inmitten der Dolmen von Karnac zu leben. Er begriff, daß Millière wirklich verurtheilt war, und der Gott, der dreimal ſein Urtheil gebilligt hatte, allein ihn retten konnte.
Nur eine Frage blieb ihm noch übrig.
„Wie werden Sie ihn treffen?“ fragte er.
„O,“ ſagte Georges,„das beunruhigt mich nicht, ich werde ihn treffen.“
Einer der Männer, welcher den Tiſch mit dem
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