Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Blick dieſer Blitz und deſſen Stimme dieſer Donner iſt, laß, wenn dieſer Menſch ſterben ſoll, Deine Donner und Deine Blitze zehn Minuten lang auf⸗ hören; die Stille der Lüfte und die Dunkelheit des Himmels werden Deine Antwort ſein; und meine Uhr in der Hand zählte ich elf Minuten ohne Blitze und ohne Donner. Ich ſah auf dem Gipfel des großen Berges bei einem furchtbaren Sturme eine Barke, in der ein einziger Menſch ſaß und die jeden Augenblick unterzugehen drohte; eine Welle hob ſie, wie der Hauch eines Kindes eine Feder und ließ ſie auf einen Felſen herabfallen. Die Barke flog in Stücke, der Menſch klammerte ſich an einen Felſen an; die ganze Welt rief: Dieſer Menſch iſt ver⸗ loren! Sein Vater war da, ſeine beiden Brüder waren da, und weder Brüder noch Vater wagten ihm Hülfe zu bringen. Ich hob die Arme zum Herrn empor und ſagte:„Wenn Millière verdammt iſt, mein Gott, von Dir, wie von mir, ſo werde ich die⸗ ſen Menſchen retten und ohne andere Hülfe als die meine, werde ich mich ſelbſt retten. Ich entkleidete mich, band das Ende eines Strickes um meinen Arm und ſchwamm bis zum Felſen. Es war, als wenn das Meer unter meiner Bruſt ſich glättete; ich er⸗ reichte den Menſchen. Sein Vater und ſeine Brüder hielten das andere Ende des Stricks. Er erreichte das Ufer. Ich konnte wie er dahin zurückkommen, indem ich meinen Strick an den Felſen band. Ich warf ihn weit von mir und vertraute mich Gott und den Wellen an; die Wellen trugen mich ſo ſanft und ſicher an das Ufer, als die Waſſer des Nil die Wiege Moſis zu der Tochter des Pharao. Eine

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