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„Ich wußte nicht allein, daß Sie kommen, ſon⸗ dern auch, weßhalb Sie kommen.“
Roland ſah ſeinen Mitunterredner feſt an.
„So iſt es alſo unnöthig, daß ich es Ihnen ſage und Sie würden mir antworten, auch wenn ich ſchwiege?“
„Ungefähr, ja.“
„Nun, ich wäre wahrhaftig neugierig, dieſe Ueber⸗ legenheit Ihrer Polizei über die unſrige kennen zu lernen.“
„Ich werde Ihnen den Beweis davon geben, Oberſt.“
„Ich höre und dies mit um ſo größerer Befrie⸗ digung, als ich mich dabei an dieſem ausgezeichneten Feuer wärmen kann, das ebenfalls auf mich gewar⸗ tet zu haben ſchien.“
„Sie glauben nicht, wie hübſch Sie ſprechen, Oberſt, und alles bis auf das Feuer herab thut ſein Beſtes, um Sie willkommen zu heißen.“
„Aber nicht mehr als Sie, es ſagt mir nicht den Zweck meiner Sendung.“
„Ihre Sendung, die Sie mir die Ehre erweiſen, auf mich auszudehnen, Oberſt, galt anfangs dem Abbé Bernier allein. Unglücklicherweiſe hat der Abbé Bernier in dem Briefe, den er ſeinem Freunde Martin Duboys ſandte, ſeine Kräfte etwas über⸗ ſchätzt; er bot dem erſten Conſul ſeine Vermittlung an.“
„Entſchuldigen Sie,“ unterbrach ihn Roland, „aber Sie theilen mir da etwas mit, was ich nicht wußte, daß nämlich der Abbé Bernier an den Ge⸗ neral Bonaparte geſchrieben.“
„Ich ſage, er habe an ſeinen Freund Martin


