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„Sie meinen das, weil Sie von La Roche⸗Ber⸗ nard bis hierher den Weg frei fanden.“
„Das heißt, weil ich nicht eine Seele begegnete.“
„Das beweist keineswegs, daß der Weg nicht bewacht war.“
„Wofern es nicht durch die Nachteulen und Käuz⸗ chen geſchah, die von Baum zu Baum zu fliegen ſchienen, um mich zu begleiten, General: in dieſem Fall ziehe ich meine Behauptung zurück.“
„Allerdings,“ antwortete Cadoudal,„dieſe Nacht⸗ eulen und Käuzchen ſind meine Wachen, Wachen mit guten Augen, denn ihre Augen haben vor denen der Menſchen den Vortheil, daß ſie durch die Nacht ſehen.“
„Es iſt nicht minder wahr, daß ich mich zum Glücke in La Roche⸗Bernard nach dem Wege erkun⸗ digte, denn ohne das hätte ich keine Katze gefun⸗ den, die mir hätte ſagen können, wo ich Sie finden würde.“
„An jedem Orte des Weges, wo Sie laut ge⸗ fragt:„wo finde ich Georges Cadoudal?“ hätte Ihnen eine Stimme geantwortet: Im Dorfe Mu⸗ zillac, im vierten Hauſe rechts. Sie haben Niemanden geſehen, Oberſt: in dieſem Augenblicke wiſſen ungefähr fünfzehnhundert Menſchen, daß der Oberſt Roland, der Adjutant des erſten Conſuls, mit dem Sohne des Müllers von Kerleano ver⸗ handelt.“
„Wenn ſie jedoch wiſſen, daß ich Oberſt im Dienſte der Republik und Adjutant des erſten Con⸗ ſuls bin, wie kam es, daß ſie mich vorüberließen?“
„Weil ſie dazu Befehl erhalten hatten.“
„Sie wußten alſo, daß ich kam?“


