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„Und Dein Pferd?“
„Es iſt ſehr 166h gelaufen, aber es kann noch vier bis fünf Meileh im ſelben Trabe machen, ohne zu krepiren.“
„Gib ihm zi Stunden Ruhe, die doppelte Ra⸗ tion Haber unpes wird zehn Meilen machen.“
„Unter ſolchen Bedingungen allerdings.“
„In zwei Stunden wirſt Du gehen, Du wirſt bei Tagesanbruch in Grandchamps ſein, in meinem Namen Befehl geben, das Dorf zu räumen; den General Harty und ſeine Colonne nehme ich auf mich: haſt Du mir ſonſt noch etwas zu ſagen?“
„Ja; ich habe Ihnen noch eine Neuigkeit mitzu⸗ theilen.“
„Was?“
„Daß Vannes einen neuen Biſchof hat.“
„Ah! man gibt uns alſo unſere Biſchöfe wieder?““
„Es ſcheint; aber wenn ſie alle ſind, wie dieſer, mögen ſie ſie nur behalten.“
„Und wer iſt dieſer?“
„Audrein.“
„Der Königsmörder?“
„Audrein, der Renegat.“
„Und wann kommt er?“
„Heute Nacht oder morgen.“
„Ich werde ihm nicht entgegengehen, aber daß er nur nicht in die Hände meiner Leute fällt.“
Benedicite und Coeur⸗de⸗Roi ſtießen ein lautes Gelächter aus, welches Georges' Gedanken ergänzte.
„Scht!“ machte Cadoudal.
Die drei Männer horchten.
„Diesmal iſt er es wahrſcheinlich,“ ſagte Georges.


