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„Und Du wirſt Dein Leben wagen, um Deinen Schwur zu halten?“
„Bei der erſten Gelegenheit?“
„Vielleicht wird ſie nicht auf ſich warten laſſen.“
In dieſem Augenblick hörte kan den Galopp eines Pferdes in der Straße. 4
„Ah!“ ſagte Coeur⸗de⸗Roi,„das iſt wahrſchein⸗ lich der, den Sie erwarten.“
„Nein,“ ſagte er,„der Reiter, den wir hören, kommt von Vannes.“
In der That konnte man, als das Geräuſch deut⸗ licher wurde, erkennen, daß Cadoudal Recht hatte.
Wie der erſte Reiter, hielt auch der zweite vor der Thüre, wie der erſte ſprang er vom Pferde, wie der erſte trat er ein.
Georges erkannte ihn auf den erſten Blick, trotz des Mantels, in welchen er gehüllt war.
„Du biſt es, Benedicite,“ ſagte er.
„Jo, mein General.“
„Woher kömmſt Du?“
„Von Vannes, wohin Sie mich geſchickt, um die Blauen zu beobachten.“
„Nun, was machen die Blauen?“
„Sie fürchten vor Hunger zu ſterben, wenn Sie die Stadt blokiren, und um ſich Lebensmittel zu ver⸗ ſchaffen, hat der General Harty den Plan, heute Nacht die Magazine von Grandchamps wegzuführen; der General wird die Expedition in Perſon comman⸗ diren, und damit ſie leichter vor ſich geht, wird die Colonne nur aus ſechzig Mann beſtehen.“
„Biſt Du müde, Benedicite?“
„Niemals, General.“


