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„Gib.“
Georges nahm den Brief lebhaſt aus den Hän⸗ den Cveur⸗de⸗Rois und las ihn.
„Ah!“ machte er.
Und er las ihn zum zweiten Male.
„Haſt Du den geſehen, deſſen Ankunft er mir meldet?“ fragte Cadoudal.
„Ja, General,“ antwortete der Courier.
„Was iſt das für ein Menſch?“
„Ein hübſcher junger Mann von ſechsundzwanzig ſiebenundzwanzig Jahren.“
„Sein Ausſehen?“
„Entſchloſſen!“
„Gut, wann kommt er?“
„Wahrſcheinlich heute Abend.“
„Haſt Du ihn auf dem ganzen Wege empfohlen?“ „Ja, er wird überall frei paſſiren.“
„Empfehle ihn noch einmal, es ſoll ihm kein Leid geſchehen, er iſt von Morgan geſchützt.“
„Soll geſchehen, General.“
„Haſt Du mir noch etwas anderes zu ſagen?“
„Die Vorhut der Republikaner iſt in La Roche⸗ Bernard.“
„Wie viel Mann?“
„Ungefähr tauſend Mann: ſie haben eine Guil⸗ lotine bei ſich und den Commiſſär der Erecutivgewalt, Millière.“
„Du weißt das gewiß?“
„Ich habe ſie unterwegs begegnet; der Commiſſär war zu Pferde mit dem Oberſt, ich habe ſie wohl erkannt. Er ließ meinen Bruder hinrichten und ich habe geſchworen, er ſolle nur von meiner Hand fallen.“
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