Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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flüſſe des Stromes ohne Namen, der ſich bei Billiers zwiſchen Arzal und Damgan ins Meer ergießt, durchſchnitten, keck das Dorf Muzillac zu betreten.

Alles iſt dunkel und ruhig, ein einziges Licht glänzt durch die Spalten der Fenſterladen eines Hau⸗ ſes oder vielmehr einer Hütte, welche nichts im Uebri⸗ gen von den andern unterſcheidet.

Es iſt die vierte zur Rechten vom Eingang.

Nähern wir unſer Auge einem der Fenſter die⸗ ſes Taubenſchlags und ſehen wir hinein.

Wir ſehen einen Mann in der Tracht der rei⸗ chen Bauern des Morbihan; nur eine goldene Borde von der Breite eines Fingers umſäumt das Wamms, die Knopflöcher ſeines Rockes und den Rand ſeines Hutes.

Die übrige Tracht beſteht aus einer ledernen Hoſe und Stulpſtiefeln.

Auf einem Stuhle liegt ſein Säbel.

Ein Paar Piſtolen liegt dicht bei ihm.

Am Kamine ſpiegeln die Läufe von zwei oder drei Karabinern ein helles Feuer.

Er ſitzt vor einem Tiſche; eine Lampe erleuchtet Papiere, die er mit der größten Aufmerkſamkeit liest, und zu gleicher Zeit auch ſein Geſicht.

Dieſes Geſicht iſt das eines Mannes von dreißig Jahren; wenn die Sorgen eines Parteigängerkriegs es nicht verdüſtert, ſo ſieht man, daß ſein Ausdruck

offen und heiter wäre; hübſche blonde Haare um⸗

ſäumen es, große blaue Augen beleben es, der Kopf hat eine den Bretagnern eigenthümliche Form, die ſie, wenn man dem Syſtem Galls Glauben ſchenkt, der ſtarken Entwicklung der Organe der Beharrlich⸗ keit verdanken.

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