Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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ten Rändern, der mit Mühe die langen platten Haare bedeckt, die unordentlich auf die Schultern herabfallen; es ſind die alten Aulerci Genomani, wie zu den Zei⸗ ten Cäſars, promisso capillo; es ſind noch immer die Bretagner mit den weiten kurzen Hoſen, von de⸗ nen Martial ſagt:

Tam laxa est. 5 55 Quam veteris bracae Bretonis pauperis*.

Um ſich gegen den Regen und die Kälte zu ſchü⸗ tzen, tragen ſie den Mantel von Ziegenfell, mit lan⸗ gen Haaren umſäumt; und als Zeichen der Verbin⸗ dung auf der Bruſt bald ein Weihgehänge und einen Roſenkranz, bald ein Herz, das Herz Jeſu, als be⸗ ſonderes Zeichen einer Brüderſchaft, die ſich zu re⸗ gelmäßigem täglichem Gebete verbindlich macht.

Das ſind die Menſchen, die in dem Augenblick, da wir die Grenze überſchreiten, welche die Unter⸗ loire vom Morbihan ſcheidet, ringsumher von La Roche⸗Bernard bis Vannet, und von Quertemberg bis Billiers zerſtreut liegen, und damit auch den Flecken Muzillac einſchließen.

Man braucht nur das Auge des Adlers, der in den Lüften ſchwebt, oder des Käuzchens, das durch die Finſterniß ſieht, um ſie unter dem Ginſter, dem Haidekraut und in den Gebüſchen, in denen ſie lie⸗ gen, zu unterſcheiden.

Schreiten wir durch dieſes Netz von unſichtbaren Wachen ein, nachdem wir an einer Furt zwei Zu⸗ *) So weit..

Als die Hoſen der alten armen Bretonen.