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an mir, Ihnen zu danken und Ihnen zu ſagen, daß Sie gut ſind.“ „Nun, meine Herren Reiſenden, eingeſtiegen,“
ſagte der Conducteur mit ſeiner gewöhnlichen Beto⸗, M nung, als wenn nichts Außerordentliches vorgefallen wäre.„b „Haben Sie ſich vollkommen erholt oder haben ha Sie noch einige Augenblicke nöthig? Die Diligence würde warten,“ fragte Morgan. M
„Nein, mein Herr, es iſt unnöthig, ich danke Ihnen und fühle mich vollkommen wohl.“ Morgan bot Frau von Montrevel ſeinen Arm, die ſich darauf ſtütte, um über den Weg zu gehen S und wieder in den Wagen zu ſteigen. Der Conducteur hatte den kleinen Edouard be⸗ H reits hineingehoben. Als Frau von Montrevel ihren Sitz wieder ein⸗ genommen, wollte Morgan, der bereits mit der Mut⸗ ier Friede geſchloſſen, ſolchen nun auch mit dem Sohne ſchließen. nie „Ohne Groll, mein junger Held!“ ſagte er, in⸗ in dem er ihm die Hand bot.
Aber der Knabe weigerte ſich. zuc „Ich gebe keinem Straßenräuber die Hand,“ oh ſagte er. 6
Frau von Montrevel machte eine Bewegung des Schrecens. fro „Sie haben einen reizenden Knaben, Madame,“„L ſagte Morgan,„nur hat er Vorurtheile.“ ter Und indem er mit der größten Höflichkeit grüßte, ſagte er, den Wagen ſchließend: 9e „Glückliche Reiſe.“


